Fair&Öko:
eine nachhaltige Art Webung zu machen, weil uns Sozial- und Umweltkriterien wichtig sind!
SA8000 ist der erste international gültige und zertifizierbare Standard für die sozial verantwortliche Unternehmensführung.
Die Sozialnorm Social Accountability 8000 (SA8000) wurde im Oktober 1997 durch die NGO Council on Economic Priorities (CEP) unter Einbezug von relevanten Anspruchsgruppen lanciert.
SA 8000 befasst sich mit den Rechten der am Produktionsprozess beteiligten ArbeitnehmerInnen und fördert die Standardisierung in allen Geschäftssektoren und allen Ländern.
Die Norm umfasst neun Bedingungen, die aus den Konventionen der IAO (Internationalen Arbeitsorganisation), der Menschenrechtsdeklaration und der UNO-Deklaration über die Rechte des Kindes hervorgehen. SA8000 verlangt zudem die Einhaltung der lokalen Gesetzgebung.
Ein SA8000-zertifiziertes Unternehmen muss folgende Bedingungen erfüllen, welche in der Norm detailliert beschrieben werden:
- Kinderarbeit ist nicht erlaubt
- Zwangsarbeit ist nicht erlaubt
- Gesundheit und Sicherheit müssen gewährleistet sein
- Organisationsfreiheit und Recht auf kollektive Verhandlungen müssen garantiert sein
- Diskriminierung ist nicht erlaubt
- Disziplinarmassnahmen sind nicht erlaubt
- Arbeitszeit darf 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten
- Besoldung muss die Kosten von Wohnung, Kleider und Essen decken, sowie einige zusätzliche Ausgaben ermöglichen
Mater-Bi ist eine biologisch abbaubare Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen
Mater-Bi steht für eine Familie von biologisch abbaubaren Werkstoffen auf Basis von Stärke. Diese wird aus Mais, Kartoffeln und Weizen gewonnen und durch biologisch abbaubare Polymere natürlichen und synthetischen Ursprungs ergänzt. Der Werkstoff kann mit den üblichen Verfahren der Kunststoffverarbeitung, verarbeitet werden. Die physikalisch-mechanischen Eigenschaften sind denen herkömmlicher Kunststoffe sehr ähnlich.
Alle Mater-Bi-Werkstoffe sind biologisch abbaubar, einige werden sogar schneller als reine
Cellulose abgebaut. Unter biologischer Abbaubarkeit versteht man die Zersetzung eines Werkstoffs durch Bakterien und Pilze. Dabei verändert sich die chemische Struktur so weit, dass letztendlich nur Stoffwechselendprodukte übrig bleiben, die in der Natur dann weiter
verwertet werden. Die biologische Abbaubarkeit eines Werkstoffs wiederum ist Voraussetzung für seine Kompostierbarkeit. In einer Kompostieranlage wird der Werkstoff unter optimierten Bedingungen biologisch abgebaut und gelangt so in den Kreislauf der Natur zurück.
Biologische Baumwolle
Bei der Herstellung unserer T-Shirts werden KleinbauerInnen und Genossenschaften beim Übergang von konventionellen Anbaumethoden zu biologischem Anbau unterstützt.
Baumwolle dient weltweit als Rohstoff für Kleider und vieles mehr. Die Baumwolle ist eine der wichtigsten Einnahmequellen vieler Entwicklungsländer und ist die einzige Verdienstmöglichkeit für tausende von KleinbauerInnen. Gleichzeitig ist der Anbau von Baumwollpflanzen aus ökologischer Sicht nicht unproblematisch: Der enorme Einsatz an Schädlingsbekämpfungsmitteln – so genannten Pestiziden - belastet die Gesundheit der Menschen, die Fruchtbarkeit der Böden und das (Trink-)Wasser. Weiters führt die intensive Bewässerung zu Bodenversalzung und Wasserknappheit.
Die vielschichtigen Probleme des Baumwollanbaus können nur dann gelöst werden, wenn von den ProduzentInnen bis hin zu den EndverkäuferInnen gemeinsam gearbeitet wird, um ein nachhaltiges Anbausystem zu fördern. Biobaumwolle ist in diesem Zusammenhang eine Idee, die zeigen soll, dass Qualitätsbaumwolle zum Nutzen von KleinbauerInnen auch ohne chemische Mittel und Ausbeutung natürlicher Ressourcen produziert werden kann.
Mit unserem Fair&Öko Projekt möchten wir unter anderem den Biobaumwollanbau unterstützen!
Fairtrade
„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen, vor allem im Süden, leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Gestützt durch KonsumentInnen, engagieren sich Fair Handels-Organisationen für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praktiken des konventionellen Welthandels.“
Fairtrade ist keine Marke, sondern zeichnet Produkte mit seinem Siegel aus, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt wurden.
Nur wer sich vertraglich verpflichtet, die Kriterien des Fairen Handels einzuhalten, darf sein Produkt mit dem FAIRTRADE Gütezeichen auszeichnen.
Die Kriterien des Fairen Handels:
Direkter Handel ermöglicht einen direkten Kauf ohne ZwischenhändlerInnen. Der direkte Kauf soll dazu beitragen, dass Spekulationen verhindert werden und möglichst viel des gezahlten Preises direkt den ProduzentInnen zu Gute kommt.
Ein fairer Preis soll die Produktionskosten einschließlich Sozial- und Umweltkosten vollständig decken und den ProduzentenInnen einen menschenwürdigen Lebensstandard
sowie Zukunftsinvestitionen erlauben.
Vorfinanzierung im Fairen Handel bedeutet eine zinssatzlose Vorauszahlung, die bis zu 60% des Kaufwertes des Produktes betragen kann, so dass die ProduzentInnen die nötigen Rohstoffen einkaufen und den Auftrag ausführen können, ohne Kredite aufnehmen und sich infolgedessen verschulden zu müssen.
Der Aufbau langfristiger Lieferbeziehungen gibt den ProduzentInnen eine größere Planungssicherheit. Zudem soll dadurch ein Lernprozess der Handelspartner „im Süden“
stattfinden, der ihre Produktivität und Kompetitivität erhöht und ihnen somit den
Zugang zu anderen Märkten ermöglicht.
Ziel und auch Kriterium von Fair Trade ist die Unterstützung von benachteiligten
ProduzentInnen. Damit sind alle ProduzentInnen-Gruppen gemeint, die in der heutigen Wirtschaft unter fragwürdigen Bedingungen arbeiten müssen.
Das Siegel des Fairen Handels ist ein Sozialsiegel, das sich aber für umweltverträgliche
und nachhaltige Produktion einsetzt. Der Faire Handel versucht soweit wie möglich auf künstliche Düngung und Schädlingsbekämpfung zu verzichten und Maßnahmen zum
Gewässer- und Erosionsschutz durchzuführen. Alle ProduzentInnen müssen ökologische Mindeststandards einhalten. Außerdem werden durch einen zusätzlichen
Bioaufschlag Anreize geschaffen, um den Umstieg auf vollständigen biologischen
Anbau voranzutreiben.
Für mehr Info:
www.fairtrade.at
www.fairtrade.net
www.eftafairtrade.org
www.transfair.org
www.gepa.de
Der Blaue Engel
Zwischen Ökologie und Ökonomie ist die Argumentationskette, die zur Lösung für alle führt – für Wirtschaft, VerbraucherInnen, BeschafferInnen und nicht zuletzt für die Umwelt – ebenso einfach wie zwingend: Die Umwelt wird durch ökologisch optimierte Produkte nachhaltig entlastet.
Entscheidend für die Bereitstellung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen durch
Industrie und Handel ist ein umweltbewusstes Verbraucherverhalten. Demgemäß sind KonsumentInnen auf zuverlässige Informationen und klare Kennzeichnungen angewiesen. Hier setzt der Blaue Engel an: garantiert die ökologisch bessere Produktalternative nach definierten Kriterien – und mit ihm kaufen und demonstrieren die VerbraucherInnen ihr „Recht auf Umwelt“.
Der Blaue Engel setzt also nicht auf Gebote und Verbote, sondern auf Information und Motivation – sowie auf die Überzeugung und das Engagement von ProduzentInnen wie KonsumentInnen gleichermaßen.
Der Blaue Engel war und ist der Trendsetter für produktrelevanten Umweltschutz.
Er ist ein dynamisches Umweltzeichen, das ein abstraktes Leitbild mit konkreten Inhalten und Leben füllt.
Ein Zeichen, das mehr als tausend Worte sagt.
Der Auftrag, der mit dem Umwelt-zeichen verbunden ist, ist klar definiert: Der Blaue Engel fördert sowohl die Anliegen des Umwelt- als auch des Verbraucherschutzes. Darum werden Angebote ausgezeichnet, die in ihrer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Sparsamer Einsatz von Rohstoffen, Herstellung, Gebrauch, Lebensdauer und Entsorgung – alle Aspekte haben eine hohe Bedeutung.
Bei der Produktion unserer recycelten und nachhaltigen Fair&Öko-Accessoires
wird versucht Technologien und Produkte zu entwickeln, die die begrenzten natürlichen Ressourcen sowie die Umwelt durch den Gebrauch von recycelten Materialien respektieren.
Energiesparende Fabrikationsmethoden werden gefördert, um die Produktionsauswirkung auf die Umwelt auf das Minimum herabzusetzen.
Es ist uns wichtig, all die bestehende Sicherheits- und Umweltmaßnahmen einzuhalten sowie Verschwendung zu vermeiden.
Dieses Bewusstsein wollen wir allen Mitarbeitern so wie dem/der KonsumentIn weiter geben! |